KOSTEN

Meine anwaltliche Tätigkeit, d.h. die rechtliche Beratung und/oder Vertretung kostet natürlich Geld.

Da zu Beginn eines Mandats in der Regel noch nicht bekannt ist, wie sich die Angelegenheit entwickelt, ob ein Gerichtsverfahren erforderlich sein wird bzw. welcher Aufwand betrieben und welche Maßnahmen getroffen werden müssen, kann die Gesamthöhe der entstehenden Kosten einschließlich der Auslagen zu diesem Zeitpunkt allenfalls grob geschätzt werden.

Ich rechne grundsätzlich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) ab. Danach hängt die Höhe der Vergütung in der Regel (insbesondere im Zivilrecht) von dem Streit- oder Verfahrenswert ab.



In geeigneten Fällen bzw. umfangreichen und/oder komplizierten Angelegenheiten schließe ich individuelle Vergütungsvereinbarungen ab. Dies kann insbesondere in Strafsachen der Fall sein, denn dort gibt es keinen Streit- oder Verfahrenswert, an dem die Höhe der Vergütung bemessen wird.

Sofern bereits bei meiner Beauftragung absehbar ist, dass es sich um einen Fall der notwendigen Strafverteidigung handelt, bin ich auch dazu bereit, das Mandat auf der Basis einer Pflichtverteidigung durchzuführen und diese zu beantragen.

Gleiches gilt in Zivil- oder anderen Verfahren soweit ersichtlich ist, dass ein Anspruch auf Prozess- bzw. Verfahrenskostenhilfe besteht.

Das Standesrecht erlaubt dem Rechtsanwalt, vor Beginn oder Fortführung seiner Tätigkeit einen Honorarvorschuss anzufordern, der die geschätzt anfallenden Gebühren abdeckt. Da ich mit meiner Tätigkeit in Vorleistung trete und meine Kosten und die entstehenden Auslagen gedeckt sein müssen, fordere ich in der Regel von meinen Mandanten einen angemessenen Vorschuss. Der gezahlte

Vorschuss wird natürlich in der abschließenden Kostenrechnung berücksichtigt.